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Unsere AGB's

 

1. Allgemeines / Geltungsbereich

Design – Otter „Mag. Ulrike Puhr KG“ (im folgenden Auftragnehmer) erbringt für den Kunden (im folgenden Auftraggeber) in den konzessionierten Gewerben

  • Dienstleistung in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik
  • Werbegrafik Design

Beratungs- und Dienstleistungen.

Für alle Angebote, Bestellungen, Lieferungen und Leistungen, sowie gegenwärtige und zukünftige Geschäftsbeziehung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer finden ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) in ihrer jeweils gültigen Fassung Anwendung. Die jeweils gültigen AGBs des Auftragnehmers sind auf dessen Homepage (www.design-otter.at) ersichtlich.

Nebenabreden, Vorbehalte, Änderungen oder Ergänzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform. Von diesen Bedingungen abweichende Vereinbarungen (entgegenstehende allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers) sind ungültig, selbst dann, wenn der Auftragnehmer diesen nicht ausdrücklich widersprochen hat.

2. Vertragsabschluss, -umfang, -dauer und -gültigkeit

Basis für den Vertragsabschluss ist das jeweilige Angebot des Auftragnehmers bzw. der Auftrag des Auftraggebers, in dem der Leistungsumfang und die Vergütung festgehalten sind. Erteilt der Auftraggeber einen Auftrag, so ist er ab dessen Zugang beim Auftragnehmer gebunden.

Als Auftragserteilung gilt auch die Inanspruchnahme von Leistungen, die nur in Verbindung mit dem Erstellen einer Website angeboten werden, wie zum Beispiel das Reservieren und Anmelden von Domains im Zuge einer Beratung. Nimmt der Auftraggeber mittels der Dienstleistungen des Auftragnehmers auch Dienstleistungen Dritter in Anspruch, so ist der Auftraggeber für die Einhaltung der Nutzungsbestimmungen dieser Drittdienstleistung selber verantwortlich und kann im Schadenfall direkt haftbar gemacht werden. Der Auftraggeber ist insbesondere verpflichtet, mit den Dritten direkt über die Benutzung von deren Dienstleistungen abzurechnen.

Eine anderslautende, schriftliche Vereinbarung bleibt vorbehalten. Der Auftraggeber verpflichtet sich ferner, die für den von ihm herbeigeführten Daten- und Informationsaustausch geltenden rechtlichen Bestimmungen des Datenschutzes, des Fernmeldewesens, des Pressegesetzes und des Urheberrechtes einzuhalten. Alle Aufträge und Vereinbarungen sind nur dann rechtsverbindlich, wenn sie vom Auftragnehmer schriftlich und firmengemäß gezeichnet werden und verpflichten nur in dem der Auftragsbestätigung angegebenen Umfang.

Angebote sind grundsätzlich freibleibend und unverbindlich.

Der Auftragnehmer behält es sich vor, Aufträge vom Auftraggeber ohne die Angabe von Gründen abzulehnen. Bis dahin erbrachte Leistungen vom Auftragnehmer werden dann aber nicht in Rechnung gestellt. Ausgenommen davon sind jedoch etwaige kostenpflichtige Leistungen von Drittanbietern.

Stornierungen

Stornierungen durch den Auftraggeber sind nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers möglich. Ist der Auftragnehmer mit einer Stornierung in der Erstellphase des Auftrages einverstanden, so hat er das Recht neben den erbrachten Leistungen und den aufgelaufenen Kosten eine Stornogebühr in der Höhe von 30 % des noch nicht abgerechneten Auftragwertes des Gesamtprojektes zu verrechnen. Sind jedoch bereits alle Leistungen, entsprechend den Vorgaben des Auftraggebers erbracht (z.B. eine Webseite erstellt) ist ein Storno nicht mehr möglich.

Vertragswiderruf

Nach dem Konsumentenschutzgesetz ist der Auftraggeber berechtigt, nach dem Zustandekommen dieses Vertrages innerhalb einer Frist von einer Woche vom Vertrag zurückzutreten. Dieser Rücktritt bedarf für seine Rechtswirksamkeit der Schriftform und es muss die Zustellung zum Auftragnehmer nachweisbar sein, beispielsweise per eingeschriebenem Brief. Domainregistrierungen sind auf Grund der Registrierungsmodalitäten vom Widerrufsrecht ausgeschlossen.

Vertragsdauer

Das Vertragsverhältnis beginnt mit Zustandekommen des Vertragsabschlusses, wird auf ein Jahr abgeschlossen und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr. Es kann von beiden Seiten unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 2 Monaten zum Ablauf eines jeden Vertragsjahres schriftlich oder elektronisch gekündigt werden, wobei die Mindestvertragsdauer 12 Monate beträgt. Die aufgeführten Rechte des Auftragnehmers bei Zahlungsverzug des Auftraggebers bleiben davon unberührt.

Dem Auftragnehmer bleibt das Recht vorbehalten, Leistungen zu erweitern, zu ändern und Verbesserungen vorzunehmen, insbesondere wenn diese dem technischen Fortschritt dienen, notwendig erscheinen, um Missbrauch zu verhindern oder der Auftragnehmer aufgrund gesetzlicher Vorschriften hierzu verpflichtet ist.

Domains oder Webspace Produkte, die gekündigt werden, werden nach Ablauf der Leistungsperiode unwiderruflich gelöscht. Bei Kündigung von Domains oder Webspace Produkten durch den Kunden, ist der Kunde selber verantwortlich, dass die sich auf dem Webspace befindlichen Daten, sowie sämtliche sich auf dem Emailserver befindlichen Emails noch vor Ablauf der Verrechnungsperiode entsprechend gesichert werden. Bei Kündigung durch den Anbieter wird dieser eine entsprechende Sicherung dem Kunden in geeigneter Form (Beispielsweise CD) zur Verfügung stellen.

3. Leistungsumfang, Auftragsabwicklung

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem Auftrag des Auftraggebers bzw. der Leistungsbeschreibung oder den Angaben im Vertrag. Nachträgliche Änderungen des Leistungsinhaltes bedürfen der Schriftform.

Gegenstand eines Auftrages kann u.a. sein:

  • Erstellung einer Homepage: Dies erfolgt in zwei Schritten
    • Projektgespräch vor Ort: In diesem Gespräch werden mit dem Auftraggeber das optische Design, die Menüstruktur, die groben Inhalte, sowie die ersten Schritte der Suchmaschinenoptimierung festgelegt.
    • Herstellungsphase: Anhand des Entwurfes aus dem Projektgespräch erstellt der Auftragnehmer die Endversion der Webseite.
  • Suchmaschinenoptimierung: Maßnahmen zum besseren Ranking einer Webseite in einer Suchmaschine
  • Sonstige Dienstleistungen

Leistungen durch den Auftragnehmer, die vom Auftraggeber über den jeweils vereinbarten Leistungsumfang hinaus in Anspruch genommen werden, werden vom Auftraggeber nach tatsächlichem Personal- und Sachaufwand zu den jeweils beim Auftragnehmer gültigen Sätzen vergütet. Alle Leistungen des Auftragnehmers sind vom Auftraggeber zu überprüfen und binnen drei Tagen freizugeben. Bei nicht rechtzeitiger Freigabe gelten sie als vom Auftraggeber genehmigt.

Mit der Freigabe des Auftragsgegenstandes übernimmt der Auftraggeber die volle Haftung für eventuelle Fehler. Bei übersehenen Fehlern, insbesondere Rechtschreibfehlern und Inhalten, trägt der Auftraggeber nach Freigabe die volle Haftung.

4. Mitwirkungs- und Beistellungspflichten des AG

Der Auftraggeber wird dem Auftragnehmer unverzüglich zum vereinbarten Termin mit allen Informationen und Unterlagen versorgen, die für die Erbringung der Leistung erforderlich sind. Er wird ihn von allen Vorgängen informieren, die für die Durchführung des Auftrages von Bedeutung sind, auch wenn diese Umstände erst während der Durchführung des Auftrages bekannt werden.

Der Auftraggeber trägt den Aufwand, der dadurch entsteht, dass Arbeiten infolge seiner unrichtigen, unvollständigen oder nachträglich geänderten Angaben vom Auftragnehmer wiederholt werden müssen oder verzögert werden. Der Auftraggeber ist ebenfalls verpflichtet, die für die Durchführung des Auftrages zur Verfügung gestellten Unterlagen (Fotos, Logos, etc.) auf eventuelle bestehende Urheber-, Kennzeichenrechte oder sonstige Rechte Dritter zu prüfen.

Der Auftragnehmer haftet nicht wegen einer Verletzung derartiger Rechte. Wird der Auftragnehmer wegen einer solchen Rechtsverletzung in Anspruch genommen, so hält der Auftraggeber den Auftragnehmer schad- und klaglos.

Der Auftraggeber hat sämtliche Nachteile zu ersetzen, die dem Auftragnehmer durch eine Inanspruchnahme Dritter entstehen. Der Auftraggeber allein ist für die Inhalte seiner Webseiten / Projekte verantwortlich und versichert, dass durch seinen gesamten Auftritt weder Rechte Dritter (Marken-, Namen-, Urheber-, Datenschutzrechte etc.) verletzt werden, noch gegen bestehende Gesetze sowie allgemein gültige Rechtsnormen verstoßen wird.

Des Weiteren verpflichtet sich der Auftraggeber, keine sittenwidrigen Inhalte auf seinen Webseiten zu publizieren oder darauf hinzuweisen, vor allem keine Inhalte zu veröffentlichen, die i.S.d. § 131 StGB zum Rassenhass aufhetzen, Gewalt bzw. Krieg verherrlichen bzw. verharmlosen, i.S.d. § 184 StGB pornographisch sind, sowie Kinder oder Jugendliche sittlich gefährden oder in ihrem Wohl beeinträchtigen. Das Verbreiten von Massen-E-mails über vom Auftragnehmer installierten Newslettersystemen u.ä., sogenanntes Spamming, ist untersagt.

5. Fremdleistungen / Beauftragung Dritter

Der Auftragnehmer ist nach freiem Ermessen berechtigt, die Leistung selbst auszuführen, sich bei der Erbringung von vertragsgegenständlichen Leistungen Dritter zu bedienen und/oder derartige Leistungen zu substituieren („Besorgungsgehilfe“). Die Beauftragung von Besorgungsgehilfen erfolgt entweder im eigenen Namen oder im Namen des Auftraggebers, in jedem Fall aber auf Rechnung des Auftraggebers. Der Auftragnehmer wird Besorgungsgehilfen sorgfältig auswählen und darauf achten, dass diese über die erforderliche fachliche Qualifikation verfügen.

6. Lieferkonditionen, Liefertermin, Rücktrittsrecht

Fristen und Terminabsprachen sind schriftlich festzuhalten bzw. zu bestätigen. Der Auftragnehmer ist selbstverständlich bestrebt, die vereinbarten Fristen, Termine und Liefertermine möglichst genau einzuhalten. Die angestrebten Liefertermine können jedoch nur dann eingehalten werden, wenn der Auftraggeber zu den vom Auftragnehmer angegebenen Terminen alle notwendigen Arbeiten und Unterlagen vollständig zur Verfügung stellt und seiner Mitwirkungsverpflichtung im erforderlichen Ausmaß nachkommt.

Lieferverzögerungen und Kostenerhöhungen, die durch unrichtige, unvollständige oder nachträglich geänderte Angaben und Informationen bzw. zur Verfügung gestellte Unterlagen entstehen, sind nicht vom Auftragnehmer zu vertreten und können nicht zum Verzug des Auftragnehmers führen. Daraus resultierende Mehrkosten trägt der Auftraggeber.

Bei Aufträgen, die mehrere Einheiten umfassen, ist der Auftragnehmer berechtigt, Teillieferungen durchzuführen und Teilrechnungen zu legen.

Höhere Gewalt, Arbeitskonflikte, Naturkatastrophen und Transportsperren sowie sonstige Umstände, die außerhalb der Einflussmöglichkeiten des Auftragnehmers liegen und die zur Unmöglichkeit der Leistung führen, entbinden den Auftragnehmer von der Lieferverpflichtung bzw. sollte es sich lediglich um einen Verzug der Leistung handeln, gestattet der Auftraggeber dem Auftragnehmer unter Setzung einer Nachfrist von 90 Tagen die Auftragserfüllungen durchzuführen. In all diesen Fällen hat der Auftraggeber die bis dahin angefallenen Kosten zu begleichen. Dasselbe gilt für Leistungen, die außerhalb des Auftragsgegenstandes liegen.

Eine vereinbarte Leistung gilt als erfüllt wenn

  • eine Webseite Online (auch auf einer Subdomain) gestellt wurde und der Auftraggeber innerhalb von 3 Werktagen keine Mängel beanstandet
  • für Suchmaschinenoptimierung: sobald der Maßnahmenkatalog erstellt wurde bzw. alle möglichen Maßnahmen daraus umgesetzt wurden und dem Auftraggeber der weitere Anweisungskatalog inkl. aller Texte auf elektronischem Weg zugestellt wurde. 

Rücktrittsrecht des Auftragnehmers:

Der Auftragnehmer ist insbesondere zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, wenn

  • die Ausführung der Leistung aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, unmöglich ist oder trotz Setzung einer Nachfrist weiter verzögert wird;
  • berechtigte Bedenken hinsichtlich der Bonität des Auftraggebers bestehen und dieser auf Begehren des Auftragnehmers weder Vorauszahlungen leistet, noch vor Leistung des Auftragnehmers eine taugliche Sicherheit leistet.

Rücktrittsrecht des Auftraggebers:

Für den Fall der Überschreitung einer vereinbarten Lieferzeit aus alleinigem Verschulden und rechtswidrigem Handeln des Auftragnehmers ist der Auftraggeber berechtigt, mittels eingeschriebenen Briefes vom betreffenden Auftrag zurückzutreten, jedoch nur dann, wenn auch innerhalb einer angemessenen Nachfrist, von zumindest 90 Tagen, die vereinbarte Leistung in wesentlichen Teilen nicht erbracht wurde und den Auftraggeber daran kein wie immer geartetes Verschulden trifft.

7. Datenschutz

Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber (Kunden) hiermit, dass seine persönlichen Daten zur Vertragsabwicklung gespeichert werden. Zur Vertragsdurchführung, insbesondere zur Registrierung von Domain-Namen oder Buchungen von Webspace Accounts und Servern übermittelt der Auftragnehmer notwendige Kundendaten an beteiligte Dritte. Zur Identifizierung des Domain-Inhabers werden diese Kundendaten öffentlich in sogenannten Whois Datenbanken registriert. Eine sonstige Verwendung von Kundendaten erfolgt nicht. Kundendaten werden nicht verkauft oder an unberechtigte Dritte weitergegeben.

Der Auftragnehmer wird beim Umgang mit personenbezogenen Daten die Vorschriften des Datenschutzgesetzes und des Telekommunikationsgesetzes beachten und die für den Datenschutz im Verantwortungsbereich des Auftragnehmers erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen treffen.

Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die Zulässigkeit der vom Auftraggeber in Auftrag gegebenen Datenverarbeitung im Sinne datenschutzrechtlicher Vorschriften zur prüfen. Die Zulässigkeit der Überlassung personenbezogener Daten an den Auftragnehmer sowie der Verarbeitung solcher Daten durch den Auftragnehmer ist vom Auftraggeber sicherzustellen. Der Auftraggeber hat den Auftragnehmer in allen Fällen schadlos zu halten, in welchen der Auftragnehmer von Dritten, insbesondere Behörden, aufgrund von Verstößen gegen das Datenschutzgesetz in Anspruch genommen wird.

Der Auftragnehmer ergreift alle zumutbaren Maßnahmen, um die an den Standorten des Auftragnehmers gespeicherten Daten und Informationen des Auftraggebers gegen den unberechtigten Zugriff Dritter zu schützen. Der Auftragnehmer ist jedoch nicht dafür verantwortlich, wenn es Dritten dennoch gelingt, sich auf rechtswidrige Weise Zugang zu den Daten und Informationen zu beschaffen.

Mit Abschluss jedes Vertrags erteilt der Auftraggeber seine Zustimmung, dass die Daten aus diesem Geschäftsfall auch an Unterauftragnehmer, welche bei der Abwicklung dieses Auftrages eingebunden werden, übermittelt werden dürfen.

8. Zahlung, Entgelt, Zahlungskondition

Der Auftragnehmer hat Anspruch auf Bezahlung des jeweils vereinbarten Entgeltes durch den Auftraggeber. Der Auftragnehmer ist stets zu Teilabrechnungen berechtigt. Der Auftragnehmer wird jeweils eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung mit allen gesetzlich erforderlichen Merkmalen ausstellen.

Die Rechnungsstellung erfolgt ausschließlich elektronisch per Email. Der Auftraggeber erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass keine Rechnung auf dem Postweg zugesandt wird. Der Auftragnehmer wird auf schriftliches verlangen eine Rechnung auf dem Postweg senden und hierfür Euro 2,50 berechnen.

Durch die Erteilung einer Einzugsermächtigung wird der Auftragnehmer widerruflich ermächtigt, die zu entrichtenden Zahlungen bei Fälligkeit zu Lasten des angegebenen Kontos mittels Lastschrift (SEPA Lastschrift Mandat) einzuziehen.
Die kontoführende Bank ist ermächtigt Lastschriften einzulösen. Die Bank ist berechtigt Lastschriften zurück zu leiten, insbesondere dann, wenn das Konto des Auftraggebers nicht die erforderliche Deckung aufweist (=Zahlungsverzug).
Der Auftraggeber hat das Recht innerhalb von 56 Kalendertagen ab Abbuchungsdatum ohne Angabe von Gründen, die Rückbuchung auf sein Konto zu veranlassen. Dies berechtigt jedoch den Auftragnehmer, die laufenden Arbeiten einzustellen und vom Vertrag zurückzutreten. Alle damit verbundenen Kosten, sowie der Gewinnentgang sind vom Auftraggeber zu zahlen.
Bei Zahlungsverzug gelten Verzugszinsen in der Höhe von 12,25% p.a., Mahnkosten von € 25.—pro Mahnung, sowie die Übernahme aller weiteren anfallenden Inkassokosten. Bei Zahlungsverzug betreffend einer Teilzahlung tritt Terminverlust in Kraft und es wird der Gesamtbetrag sofort fällig gestellt.

Es wird ausgeschlossen, dass der Auftraggeber seine vertraglichen Leistungen nach dem §1052 des ABGB zur Erwirkung oder Sicherstellung der Gegenleistung verweigert oder sonstige gesetzliche Zurückhaltungsrechte geltend macht. Unterbleibt die Ausführung der vereinbarten Leistung aus Gründen, die auf Seiten des Auftraggebers liegen, oder aufgrund einer berechtigen, vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses durch den Auftragnehmer, so behält der Auftragnehmer den Anspruch auf Zahlung des gesamten vereinbarten Entgelts abzüglich ersparter Aufwendungen. Die ersparten Aufwendungen sind mit 30 Prozent des Entgelts für jene Leistungen, die der Auftragnehmer bis zum Tage der Beendigung des Vertragsverhältnisses noch nicht erbracht hat, pauschaliert vereinbart , sodass der Auftraggeber von den noch nicht erbrachten Leistungen 70 Prozent zu bezahlen hat.

Sofern im Auftrag nicht anders vereinbart, gelten die im Anbot oder im Bestellformular angeführten Preise. Wir behalten uns Preisänderungen vor. Preiserhöhungen während der Mindestlaufzeit (von einem Jahr) sind ausgeschlossen. Bei Vertragsverlängerung gelten die aktuellen Preise, welche zum Zeitpunkt der Account-Verlängerung publiziert / gültig sind. Irrtum vorbehalten.

9. Gewährleistung, Haftung, Schadenersatz

Der Auftragnehmer leistet Gewähr für mangelfreie Erfüllung. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregeln, unter der Maßgabe, dass der Auftragnehmer berechtigt ist, den Gewährleistungsbehelf frei zu wählen und stets der Auftraggeber den Nachweis zu erbringen hat, dass die Leistung zum Zeitpunkt der Übergabe mangelhaft war.

Der Auftraggeber hat allfällige Reklamationen unverzüglich, jedenfalls jedoch innerhalb von drei Tagen nach Leistung durch den Auftragnehmer schriftlich geltend zu machen und zu begründen. Im Fall berechtigter und rechtzeitiger Reklamationen steht dem Auftraggeber nur das Recht auf Verbesserung oder Austausch der Leistung durch den Auftragnehmer zu. Bei gerechtfertigter Mängelrüge werden die Mängel in angemessener Frist behoben, wobei der Auftraggeber dem Auftragnehmer alle zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen ermöglicht. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Verbesserung der Leistung zu verweigern, wenn diese unmöglich ist, oder für den Auftragnehmer mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden ist. Die Beweislastumkehr gemäß § 924 ABGB zu Lasten des Auftragnehmers ist ausgeschlossen .

Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, sofern ihm Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann, und zwar im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Der vom Auftragnehmer zu leistende Schadenersatz beschränkt sich der Höhe nach auf den einfachen Kaufpreis. Sämtliche Gewährleistungsansprüche erlöschen in jedem Fall 6 Monate nach Lieferung. Der Ersatz von Folgeschäden und Vermögensschäden, nicht erzielten Ersparnissen, entgangenen Gewinn, Zinsenverlusten und von Schäden aus Ansprüchen Dritter gegen den Auftragnehmer ist in jedem Fall, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

Regressforderungen im Sinne des § 12 Produkthaftungsgesetzes sind ausgeschlossen, es sei denn, der Regressberechtigte weist nach, dass der Fehler durch den Auftragnehmer verursacht und zumindest krass grob fahrlässig verschuldet worden ist.

Ferner übernimmt der Auftragnehmer keine Gewähr für Fehler, Störungen oder Schäden, die auf unsachgemäße Bedienung, geänderter Betriebssystemkomponenten zurückzuführen sind.

10. Domain Registrierung

Der Auftragnehmer wird nach Vertragsabschluss die Beantragung des bestellten Domainnamens bei dem jeweiligen Registrar vornehmen. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung dafür, dass der gewünschte Domainname dem Auftraggeber von der Registrierungsstelle tatsächlich zugeteilt wird. Nach erfolgreicher Domainregistrierung ist eine Änderung des Domainnamens nicht mehr möglich. Möglich ist dann lediglich eine Kündigung und Neubeantragung der gewünschten Domain. Bei allen Domainnamen, die vom Auftragnehmer registriert werden, wird der Auftraggeber als Eigentümer eingetragen (mit allen rechten und Pflichten) und kann nach Ablauf des Vertrages zu einem anderen Anbieter wechseln. Soweit einzelne Domains durch den Auftraggeber oder aufgrund verbindlicher Entscheidungen in Domainstreitigkeiten gekündigt werden, besteht kein Anspruch des Auftraggebers auf Beantragung einer unentgeltlichen Ersatzdomain.

Für die Registrierung der Domains haben immer auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Domainregistrierungsstellen Gültigkeit und sind auch vollinhaltlich anzuwenden, da der Auftragnehmer nur als Vermittler zwischen den Registrierungsstellen und seinem Auftraggeber auftritt. Für die Registrierung der .at-Domains finden Sie die diese unter "AGB von nic.at".

Der Auftraggeber ist insbesondere verpflichtet zur Domainregistrierung die richtigen und vollständigen Daten des Domaininhabers („Registrant“), des administrativen Ansprechpartners („Admin-C“ = Auftragnehmer) und des technischen Ansprechpartners („tech-Admin“) anzugeben. Unabhängig von den einschlägigen Registrierungsbedingungen umfasst dies jeweils neben dem Namen, eine ladungsfähige Postanschrift (keine Postfach- oder anonyme Adresse) sowie E-Mailadresse und Telefonnummer. Der Auftraggeber hat bei Änderungen die Daten unverzüglich über sein Kundenmenü oder durch Mitteilung an den Anbieter per Post, Telefax oder E-Mail zu aktualisieren. Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Anbieter unverzüglich anzuzeigen, wenn er aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung die Rechte an einer für ihn registrierten Domain verliert.

11. Webseite – Zusatzsprache

Der Auftraggeber hat zu beachten, dass die Texte sämtlicher Sprachbereiche (nicht deutschsprachige Texte) nicht Teil der Leistungserbringung ist. Der Auftraggeber liefert dem Auftragnehmer innerhalb des im Vertrag vereinbarten Zeitraumes den Inhalt weiterer Sprachbereiche in elektronischer Form. Verspätete Lieferungen führen zu zusätzlichen Kosten und verzögern den Liefertermin.

12. Suchmaschinenoptimierung

Für Suchmaschinenoptimierung kann keine Erfolgsgarantie gegeben werden. Der Auftraggeber hat keine Rechte seine Zahlung/en zurückzufordern. Der Auftragnehmer verpflichtet sich dazu, sämtliche Dienstleistungen im Bereich Suchmaschinenoptimierung nach bestem Wissen und Gewissen durchzuführen.

Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, über geleistete Maßnahmen zu keinem Zeitpunkt Detail-Informationen preiszugeben, da diese unter das Betriebsgeheimnis fallen und keinesfalls vom Auftraggeber oder einer anderen dritten Partei in dieser Form weiterzuverwenden sind.

Der Auftragnehmer verpflichtet sich mit größter Sorgfalt und bestem Wissen die Suchmaschinenoptimierung und das Webdesign durchzuführen. Die letztliche Verantwortlichkeit für die Aufnahme und Platzierung liegt beim jeweiligen Suchmaschinenbetreiber. Der Auftragnehmer kann keine Gewährleistung oder Garantie für eine bestimmte Platzierung übernehmen. Der Auftraggeber ist davon in Kenntnis gesetzt, dass sich das Ranking seiner Webseite in der Suchmaschine jederzeit ändern kann.

13. Referenzen und Kennzeichnung

Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, in der Werbung des Auftragnehmers, z.B. auf seinen Referenzlisten aufzuscheinen.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, auf allen Dienstleistungen (z.B. erstellten Homepages) auf den Auftragnehmer und allenfalls auf den Urheber hinzuweisen, ohne dass dem Auftraggeber dafür ein Entgeltanspruch zusteht. Der Auftragnehmer ist vorbehaltlich des jederzeit möglichen, schriftlichen Widerrufs des Auftraggebers dazu berechtigt, auf eigenen Werbeträgern und insbesondere auf seinen Internet-Webseiten mit Namen und Firmenlogo auf die zum Auftraggeber bestehende Geschäftsbeziehung hinzuweisen. Der Auftragnehmer behält sich vor, auf der Webseite des erstellten Internetauftritts einen auf das Internetangebot vom Auftragnehmer verweisenden Link einzufügen, der entweder aus einer Grafik und/oder einem kurzen Text-Link bestehen kann, wobei das Erscheinungsbild der Webseite nicht beeinträchtigt wird.

14. Anzuwendendes Recht

Auf die Rechtsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer ist ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss der internationalen Verweisungsnormen anzuwenden.

15. Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort ist der Sitz des Auftragnehmers. Als Gerichtsstand für alle sich unmittelbar zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber ergebenden Streitigkeiten wird das für den Sitz des Auftragnehmers örtlich und sachlich zuständige österreichische Gericht vereinbart.

16. Salvatorische Klausel

Sollten eine oder mehrere Bestimmungen des Vertrags ganz oder teilweise unwirksam oder nicht durchführbar sein oder werden, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch eine sinngemäße gültige Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Klausel am nächsten kommt.

Vertrags- und Verhandlungssprache ist Deutsch.

Der Vertragspartner anerkennt die Notwendigkeit der Einhaltung der "Netiquette". Sollten aus dem Internet Beschwerden über den Vertragspartner an den Auftragnehmer herangetragen werden, so ist der Auftragnehmer im Wiederholungsfalle berechtigt, den Anschluss und das Vertragsverhältnis mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Weiters wird die zur Bearbeitung der Beschwerden benötigte Zeit mit dem zum jeweiligen Zeitpunkt vom Auftragnehmer üblicherweise verrechneten Stundensatz dem Auftraggeber verrechnet.

Der Auftraggeber ist verpflichtet, seine Passwörter geheim zu halten. Für Schäden, die durch mangelhafte Geheimhaltung der Passwörter durch den Aufraggeber oder durch Weitergabe an Dritte entstehen, haftet dieser.

Der Auftraggeber erklärt mit Abgabe seiner Bestellung ausdrücklich, dass er das 18. Lebensjahr vollendet hat und somit unterschriftsberechtigt ist. Sofern der Auftraggeber das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist er verpflichtet, seiner Bestellung eine schriftliche Bestätigung seines Vormundes bei zu legen.

Diese AGBs werden bei Auftragserteilung vom Auftraggeber akzeptiert.